Bericht über den Besuch in der Suchtklinik (2011)

Was war an dem Tag in der Suchtklinik gut?

  • Die Patienten gingen sehr offen mit ihrer Sucht um und erzählten ihre Lebensgeschichte, die sehr interessant und aufschlussreich war.
  • Die Patienten haben sogar private Fragen sehr ehrlich beantwortet, obwohl es nicht einfach ist über seine Sucht zu reden.
  • Es bildete sich schnell ein gutes Verhältnis zwischen Patienten und Schülergruppen aus, so dass es einfach war, Fragen zu stellen.
  • Es war gut, dass man den „Alltag“ eines Patienten miterleben konnte und auch die Klinik gezeigt bekommen hat.
  • Die Exkursion war sehr lebhaft und lehrreich gestaltet.

Warum sollte man eine Exkursion zu einer Suchtklinik machen?

  • Viele Jugendliche haben falsche Vorstellungen von Suchtkliniken und von Alkohol- und Drogenabhängigen. Man merkt, dass es jeden treffen kann, egal aus welcher Schicht man kommt. Somit wurden Vorurteile aufgehoben und man hat ein anderes Bild von Suchtpatienten bekommen.
  • Man wurde über das Leben in der Suchtklinik aufgeklärt und es wurde vielen bewusst, dass ein Aufenthalt in der Klinik hilfreicher ist, als zahlreiche Entgiftungen und Entwöhnungsphasen, um alleine von der Sucht loszukommen.
  • Es ist interessant zu wissen, wie Patienten mit ihrer Sucht umgehen und wie sie diese bekämpfen wollen.
  • Es kann auch als Abschreckung dienen und es hilft einem, aufmerksamer solchen Problemen gegenüber zu stehen.
  • Es dient als Aufklärung über den schnellen Weg süchtig zu werden, und dass man es oft erst merkt, wenn es zu spät ist.
  • Jedoch sollte man für die Exkursion ein gewisses Alter erreicht haben (ab 11 Klasse), damit man ernst mit dem Thema umgehen kann.

Viele fanden die Exkursion eine der interessantesten, die bis jetzt gemacht wurde und sind der Meinung, dass eine solche Exkursion nicht nur für die Bio-Kurse angeboten werden sollte, sondern für alle Kurse der Stufe. Die meisten haben noch lange über diesen Tag nachgedacht, was zeigt, dass es nicht eine Art von Exkursion ist, die man macht und dann sofort wieder vergisst.

Mareike Rupertus
26.01.2011