Werner-Heisenberg-Gymnasium: Mitglieder des Jahrgangs 1966 schwelgen in Erinnerungen und zeigen sich beeindruckt von der heutigen Ausstattung der Schu

Ehemalige treffen sich zum Abi-Jubiläum im „Schiff“

Weinheimer Nachrichten | WEINHEIM | 05.10.2016

1966

Weinheim. In der ersten Hälfte der 1960er-Jahre war "das" Aufregerthema in der Schulpolitik die Umstellung des Schuljahresbeginns vom 1. April auf den 1. August. Diese Umstellung erfolgte in Baden-Württemberg durch zwei Kurzschuljahre von April 1966 bis Juli 1967. Betroffen war unter anderem auch die damalige OIa des Gymnasiums Weinheim (im Volksmund "Schiff" genannt, heute Werner-Heisenberg-Gymnasium), deren Schüler im Oktober 1966 das Abitur ablegten.

Fast genau auf den Tag der bestandenen Abiturprüfung trafen sich jetzt Ehemalige der OIa, um gemeinsam das 50-jährige Abi-Jubiläum zu feiern und die alten Zeiten Revue passieren zu lassen. Groß war natürlich die Freude der Ehemaligen, zum Auftakt des Treffens am Marktplatz die damalige Klassenlehrerin Luitgard Fressin begrüßen zu können. Die ersten Erinnerungen an gemeinsame Unternehmungen wurden ausgetauscht, ehe die Gruppe zu einem Spaziergang durch den "Hermannshof" und die Innenstadt zum Gymnasium aufbrach.

Auf dem Weg dorthin staunten die aus allen Teilen der Republik angereisten Ehemaligen, darunter auch einer aus Venezuela, über die Entwicklung der Stadt. Sehr angetan war man zum Beispiel über den Windeckplatz und die Schlossbergbebauung. Informationen gab es von einem auch heute noch in Weinheim fest verwurzelten Mitschüler. Begriffe wie " de Birkenmaier", "de Jacob" oder natürlich das "Deutsche Haus" tauchten immer wieder in den Gesprächen auf.

An der alten Schule wurde die Gruppe von Joachim Gund, mittlerweile pensionierter Studiendirektor des WHG, empfangen. Er führte die 66er zunächst bis unter das Dach und in das erste Klassenzimmer unter der Uhr. Auf dem Weg zurück durch den "alten" Teil des Hauses, dann durch den "neuen" Anbau mit den Fachräumen hatte er interessante Einzelheiten über die Entwicklung der Schule parat. Dabei fanden natürlich auch die Namen ehemaliger Lehrer, wie Dr. Leonhard, Scherer oder Magener Erwähnung. Im Lehrerzimmer informierte "Gym"-Verbindungslehrer Konrad Fink über die Interessen des Fördervereins. Das alte Sportlehrerzimmer, die große Halle und das neue Gebäude mit Mensa an der Bismarckstraße waren weiterer Stationen. Die 66er Abiturienten, darunter auch einige pensionierte Lehrer, waren sich danach einig, eine vorbildliche Schule gesehen zu haben. Zu einem gemeinsamen Abschluss kehrte die Gruppe zum Marktplatz zurück, wo man einen spannenden Tag ausklingen ließ. klak