Er ist zuverlässig und loyal

Werner-Heisenberg-Gymnasium: Martin Schmitt ist der neue Stellvertreter von Direktor Gerald Kiefer

Weinheimer Nachrichten vom 12. September 2015

Martin Schmitt

In der Gestaltung von Stunden- und Vertretungsplan hat Martin Schmitt schon jahrelange Erfahrung

WEINHEIM. „Das ist meine Schule, meine Stadt. Ich freue mich hier als stellvertretender Direktor arbeiten zu können", sagt Martin Schmitt. Am Montag beginnt das neue Schuljahr und der Mathematik- und Geographielehrer, der seit 2004 an der Schule angestellt ist, sieht seinen neuen Aufgaben entgegen: „Ich habe seit Jahren mit meinem Vorgänger Hans Schröder die Stunden- und Vertretungspläne erarbeitet. Das wird auch weiterhin eine meiner Haupttätigkeiten sein."
Als ständiger und allgemeiner Vertreter von Direktor Gerald Kiefer wird es aber auch seine Aufgabe sein, für diesen einzuspringen, sollte er verhindert sein. Kiefer ist davon überzeugt, dass Schmitt der richtige Mann dafür ist und lobt dessen Zuverlässigkeit und Loyalität. „Er kennt die Schule sehr gut und ist damit für die neuen Aufgaben besser geeignet als jemand externes, der erst eingearbeitet hätte werden müssen", so Kiefer.
Sicherlich war dieser Aspekt auch ausschlaggebend dafür, dass sich das für die Bewerbungen zuständige Regierungspräsidiums Karlsruhe für Schmitt entschied. Weitere Argumente, die für den zweifachen Vater sprachen, waren neben seiner jahrelangen Arbeit im Organisationsteam der Schule auch dessen gute Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten. „Durch meine beiden Kinder, die acht und elf Jahre alt sind, bin ich im Ortsgeschehen involviert." In seiner Freizeit trainiert Schmitt die U12 derTSG 1862 Weinheim.
Mit der Arbeit im Team kennt er sich demnach aus, auch wenn das des Gymnasiums ungleich größer ist. Für seine Kollegen findet er lobende Worte: „Wir haben über 900 Schüler hier und etwa 80 Lehrer, aber wir sind ein gutes Team und da komme ich auch gerne mal in den Ferien." Bei der Gestaltung von Stunden- und Vertretungsplan wird er von der jungen Kollegin Monika Schulz unterstützt. Direktor Kiefer scherzt: „Mit 1000 Menschen an der Schule ist hier mehr los, als in einem mittelständischen Betrieb. Zudem beschäftigen wir 80 Akademiker, denen kann man schwer etwas vormachen." Seinem neuen Stellvertreter wünscht er neben dem Organisationsgeschick auch Frustrationstoleranz, denn: „Eine grandiose Planung kann schon nach zwei Wochen völlig über den Haufen geworfen sein. In einer Schule ist es schwer langfristig zu planen." nil