Vielfalt bei Themen und Techniken

Ausstellung: Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums stellen bei der AWO aus

Weinheimer Nachrichten vom 06. Juli 2015

Kunst ist schön, macht aber viel Arbeit" hat einmal Karl Valentin gesagt. „Viel Arbeit-und hoffentlich auf viel Spaß dabei - haben sich die Schüler mit ihren Lehrern sicherlich gemacht. Und ich finde das hat sich gelohnt. Sehen Sie sich um, es sind viele sehr schöne Werke dabei." So leitete Bettina Latsch vom AWO-Kreisverband Rhein-Neckar die Vemissage in der AWO-Geschäftsstelle in Weinheim ein.
Mit dieser Ausstellung wird die Kooperation, die bereits seit vielen fahren über Schülerpraktika mit dem Wemer-Heisenberg-Gymnasium (WHG) besteht und seit Beginn des Schuljahres über die Bewirtschaftung der Schulmensa durch das Beschäftigungsprojekt der AWO ergänzt wird, fortgesetzt und vertieft. Gab es doch auch schon einige Schüler, die nach ihrem Abi bei der AWO einen Freiwilligendienst geleistet haben. Ein paar sind immer noch im Rahmen einer studienbegleitenden Aushilfstätigkeit dabei.
Das Beschäftigungsprojekt AWO-Bistro sorgte für eine nette Auswahl an Fingerfood und Getränken für alle Besucher. Darüber, dass die Ausstellung in diesem wunder-schönen Rahmen stattfindet, freute sich Anke Krause, eine der Kunstlehrerinnen des WHG.
Werke der Klassen 5 bis 10
Präsentiert wird hier eine Auswahl verschiedener künstlerischer Ergebnisse, die im Kunstunterricht in diesem Schuljahr entstanden sind. Es sind bildnerische Arbeiten von Schülern aus den Klassen 5 bis 10, also keine Oberstufenarbeiten, sondern die der Unter- und Mittelstufenschüler, Alle drei Kolleginnen, die im Fach Kunst unterrichten - Evelyna Landrock, Rosi Reusch und Anke Krause - haben die Ausstellung vorbereitet und zusammengestellt, wobei nur ein kleiner Ausschnitt aus der gesamten Arbeit zu sehen ist.
Die Themen und Techniken sind variantenreich und vielfältig ausgewählt. Zum Beispiel gibt es im Eingangsbereich poppige, farbige Stadtbilder, im Treppenaufgang abstrakte Kompositionen und oben auf der Galerie eher grafische Arbeiten in den Techniken der Zeichnung, des Scherenschnittes und der Drucktechniken mit unterschiedlichen Motiven. Aber es gibt auch surreale Bildideen mit eher stark naturalistischen Anklängen nach Magritte.
Aus dem plastischen Bereich befinden sich in der Vitrine eher spielerische Materialerkundungen, am Fenster Objekte aus Draht und Transparentpapier und schlussendlich zum Thema „Essen" auf der Brüstung Objekte, bei denen Claez Oldenburg Quelle der Inspiration war.
Die musikalische Untermalung der Vemissage übernahm Kastor Krause am Piano. Beim anschließenden Imbiss wurden angeregte Gespräche über Kunst und sozialen Einsatz oder auch über Lösungsstrategien sozialer Problemlagen geführt.

Die Ausstellung ist bis einschließlich 24. August während der Öffnungszeiten in der Geschäftsstelle der AWO Rhein-Neckar, Burggasse 23, in Weinheim zu sehen.