In Stuttgart über Schreibschrift diskutieren

Jugend debattiert: Sebastian Dallinger bei den vier besten Schülern Baden-Württembergs

Weinheimer Nachrichten vom 18. März 2015

Sebastian Dallinger ist beim Landesfinale"Eine gute Rede ist wie ein Bikini: knapp genug, um spannend zu sein, aber alle wesentlichen Stellen abdeckend." Mit diesem Zitat von J. F. Kennedy wurde die Landesqualifikation von „Jugend debattiert" in Stuttgart eröffnet. Die vier besten Debattanten von acht Regionalverbänden in Baden-Württemberg ermittelten, wer sich fürs Landesfinale im Stuttgarter Landtag qualifizieren würde. Unter den 32 Teilnehmern der Sekundarstufe II war auch Sebastian Daliinger vom Werner-Heisenberg-Gymnasium in Weinheim.
In zwei Runden durften sich die Debattanten erneut mit hochaktuellen gesellschaftspolitischen Themen auseinandersetzen. In der Hinrunde wurde die sehr komplexe Frage debattiert: „Soll in Deutschland die Vorratsdatenspeicherung wieder eingeführt werden?" Hier überzeugte Sebastian durch differenziertes Faktenwissen und ein souveränes Auftreten."

(Foto: Sebastian Dallinger ist beim Landesfinale des Wettbewerbs „Jugend debattiert".)

In der Rückrunde der Debatte hatte Sebastian sozusagen ein Heimspiel, denn bei der Frage „Sollen Jugendliche auch bei Landtagswahlen in Baden-Württemberg ab 16 Jahren wählen dürfen?" konnte er durch seine eigene Mitgliedschaft im Jugendgemeinderat Weinheim die Pro-Seite mit Überzeugung vertreten.
So gelang es ihm, sich unter den 32 Teilnehmern durchzusetzen und den 3. Platz zu belegen, sogar punktgleich mit dem Zweiten. Die ersten Vier sind für das Landesfinale im Stuttgarter Landtag qualifiziert und werden dort am 17. April die Frage debattieren: „Soll in der Grundschule das Erlernen der Schreibschrift durch Tastaturschreiben ersetzt werden?" Von den vier Debattanten werden die zwei stärksten nach Berlin reisen, um sich dort mit den besten Rednern und Rederinnen Deutschlands zu messen.