Verständnis für Geschichte Israels

Schüleraustausch: Weinheimer zurück aus Ramat Gan

Weinheimer Nachrichten vom 5. Dezember 2014

Es war gelebte Völkerverständigung: 18 Schüler des Heisenberg- und des Bonhoeffer-Gymnasiums sind von ihrer Reise in die israelische Partnerstadt Ramat Gan mit vielen unvergesslichen Eindrücken und einem erweiterten Verständnis für die jüdischen Traditionen und die Geschichte Israels zurückgekehrt. Wie immer fand der Jugendaustausch unter der Federführung des Stadtjugendrings statt.
1985 organisierte der Stadtjugendring - damals noch in Kooperation mit dem Jugendherbergswerk - den ersten Austausch mit Israel. Das war seinerzeit in der Bundesrepublik ein Pionierprojekt. Es motivierte den damaligen (und heutigen) Geschäftsführer Jürgen Holzwarth, regelmäßige Begegnungen anzubahnen. Nach Ramat Gan gab es nämlich schon eine Verbindung zwischen dem damaligen Schuldekan Albrecht Lohrbächer und dem Musikpädagogen Schmuel Gogol. Heute weiß man, dass dadurch der Freundeskreis Weinheim-Ramat Gan und 1999 sogar eine echte Städtepartnerschaft entstanden ist. 1986 reiste die erste Schülergruppe aus Ramat Gan nach Weinheim. Drei Monate später erfolgte der Gegenbesuch. In diesen nun fast 30 Jahren sind sich rund 600 Jugendliche begegnet.
Auch diesmal war das Programm spannend. Neben der Beschäftigung mit der Geschichte und der Politik übernachteten die Schüler auch in einem Kibbuz und einmal bei Beduinen in der Wüste. Betreut wurden sie wieder einmal von den beiden Lehrkräften Cordula Groß und Joachim Gund sowie von Simone Klemm vom Stadtjugendring.