„Heisenberger“ räumen auf

Presseinformation der Stadt Weinheim

Weinheimer Nachrichten vom 22.05.2012

Weinheimer Schüler kümmern sich um ihre Stadt – DBS am Mittwoch am Waidsee

Stadtsäuberungaktion 2012

Weinheims Jugendliche kümmern sich um ihre Stadt. In dieser Woche starten Schülerinnen und Schüler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums und des Dietrich-Bonhoeffer-Gymasiums zu großen Säuberungs- und Aufräumaktionen. Gestern (Montag) machten die „Heisenberger“ im Schlosspark und im Exotenwald den Anfang, am Mittwoch „putzen“ die „DBS’ler“ das Naherholungsgebiet rund im den Waidsee.
Gut zwei Stunden lang waren etwa 80 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe Elf, augestattet mit blauen Müllsäcken und Handschuhen, im Schlosspark und dem angrenzenden Wald unterwegs. Schulleiter Gerald Kiefer und Bürgermeister Dr. Torsten Fetzner begrüßten die jungen Leute am Schlosspark-Eingang, Peter Schmitt vom Baubetriebshof verteilte das Arbeitsmaterial. Dr. Fetzner bedankte sich für den Einsatz sowie für das Entgegenkommen der Schulen; denn die Aktion fand immerhin großteils in der Schulzeit statt.
Immer wieder – vor allem nach sommerlichen Wochenenden – gehen bei der Stadt Beschwerden über Müll im Schlosspark oder am Waidsee ein. „Es heißt dann immer schnell, das seien die Schüler gewesen, obwohl wir das nie genau sagen können und auch keine Schuld zuweisen wollen“, erklärte der Bürgermeister. Umso positiver sei es nun, dass die Schulen von sich aus eine solche Reinigungsaktion angeboten hatten.
„Es ist toll, dass Euch das Erscheinungsbild unserer Heimatstadt wichtig ist“, lobte Fetzner. Schulleiter Kiefer betonte, dass sich seine Schüler stark mit den Freizeitanlagen der Stadt identifizieren und diese auch gerne nutzen. Als er die Idee in der Jahrgangsstufen-Versammlung vorgebracht hatte, sei die Resonanz gleich sehr gut gewesen. „Wir leben hier sehr gerne und dann ist es völlig okay, dass wir unserer Stadt dafür auch etwas zurückgeben“, fasste Elftklässler Paul Kern aus Sicht der Schülerinnen und Schüler zusammen. Schließlich sei es auch gemütlicher, saubere und aufgeräumte öffentliche Orte zu nutzen als schmutzige.
So sammelten die Schülerinnen und Schüler neben Zigarettenkippen, Dosen und Taschentüchern auch Pluspunkte bei der Stadtverwaltung und den Bürgern der Stadt. „Wir sind ein paar Mal angesprochen worden, und die Leute haben sich richtig bei uns bedankt“, berichtete Johannes Veigel, einer der Schüler, als er nach zwei Stunden Arbeit zufrieden auf die blitzblank saubere Schlossparkwiese blickte.