WHG gewinnt „Jugend trainiert für Olympia“-Kreisentscheid

WHG gewinnt „Jugend trainiert für Olympia“-Kreisentscheid

Nach einem Jahr der Abstinenz waren die Tischtennisspieler des Werner-Heisenberg-Gymnasiums Weinheim am Freitag, 12. Januar, zurück auf der „Jugend trainiert für Olympia“-Bühne. Bereits dreimal hatte das WHG in der jüngeren Vergangenheit erfolgreich am Kreisentscheid Rhein-Neckar teilgenommen und 2015 sogar das Landesfinale gewonnen; damals noch mit einer vierköpfigen Mannschaft in der Wettkampfklasse IV.
In die vierte Auflage starteten die Weinheimer Innenstädter nun in der Wettkampfklasse III, die in Sechsermannschaften gespielt wird und bis zum Bundesfinale führt. Allein Arnim Beier und Joshua Haag waren aus dem damaligen Team verblieben, sodass beim Kreisentscheid in Hockenheim neben ihnen nun Vereinskamerad Sascha Lautensack vom TTV Weinheim-West, Victor Horst vom TV Großsachsen sowie Pablo Sommer und Marten Hildenbeutel vom TTC 46 Weinheim erstmals „Jugend trainiert“-Luft schnuppern konnten. Und das gleich erfolgreich.
Unter der Leitung von Norman Ruland (TV Großsachsen) und Sebastian Kuhn (TTC 46 Weinheim) holten die „Heisenberger“ sich mit Siegen über das Ludwig-Frank-Gymnasium Mannheim und das Bunsen-Gymnasium Heidelberg Platz eins und die damit verbundene Qualifikation zum Regierungspräsidiums-Entscheid.
Bereits im ersten Spiel zeigte sich beim 5:0-Sieg über die Mannheimer des LFG, dass der Vorteil einer mit sechs Vereinsspielern ausgeglichen aufgestellten Mannschaft die Weinheimer weit bringen würde. So trumpfte neben dem eingespielten Doppel Beier/Haag auch die neuformierte Paarung Sommer/Horst auf, die beim 3:0 gegen Babic/Gutgesell keinen Satz abgab. Im Anschluss punkteten Lautensack gegen Kreibich, Hildenbeutel gegen Rohrbach und Beier gegen Sammet, sodass die Partie bereits beendet war, bevor es zum vereinsinternen Duell Sommer gegen Detig gekommen wäre.
Nicht zu verhindern war das vereinsinterne Duell Beier gegen Thiel in der Partie gegen das Bunsen-Gymnasium, welches der favorisierte Thiel für sich entschied. Er war es auch, der zusammen mit Borkenstein gegen Sommer/Horst für den zweiten Heidelberger Zähler sorgte, wobei es dann aber auch bleiben sollte. Die Begegnungen Beier/Haag gegen Phong/Chandhuri, Lautensack gegen Pan, Hildenbeutel gegen Hofmann, Sommer gegen Phong und Haag gegen Chandhuri gingen allesamt ohne Satzverlust zum 5:2 an die „Heisenberger“.
Nach diesem souveränen Einstand waren die Sechs gedanklich bereits voll beim RP-Entscheid, der am Dienstag, 6. Februar, in Karlsruhe-Neureut ausgetragen und hoffentlich ähnlich erfolgreich verlaufen wird.

Sebastian Kuhn